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04.02.2015 11:30 | Teilen |
Medienmonopol Kapitel II (ab Seite.20 - 28 pdf)

II. Kontrolle von Inhalt, Programm und Manipulation

Medienfreunde werden entgegnen, dass die finanzielle Kontrolle der Medienhäuser nicht bedeuten muss, dass die Lektoren, Redakteure und Journalisten zensiert oder inhaltlich in eine bestimmte Richtung gedrückt werden, als wenn derjenige, der die Musik bezahlt, nicht auch bestimmt, welche Lieder gespielt werden. Wahrscheinlich kennt jemand, der schnell Karriere machen möchte, sehr genau die Lieblingslieder.

Auch bedeute eine starke Konzentration bestimmter ethnischer oder/und religiöser Minderheiten in den Medien nicht, dass diese die Medien zu dem Vorteil der Minderheit bzw. Interessengruppe nutzen würden.

Diese Mediengläubigen glauben nicht nur an die Unabhängigkeit der Journalisten von ihren Geldgebern, sondern auch an die Unabhängigkeit und Neutralität der Journalisten den eigenen Interessen, Überzeugungen und Loyalitäten gegenüber - genau wie Wirtschaftsgläubige unbedingt an die publizierten Wirtschaftsdaten glauben wollen. Und Demokratiegläubige, dass ein gewählter Politiker im Interesse seiner Wähler abstimmt, und nicht im Interesse seiner Geldgeber und Lobbys/Interessengruppen/Brüder. Ein bisschen viel Glauben und zu wenig „Wissen-Wollen“.

Nehmen wir einmal irrtümlich und naiv an, dass die Eigner nur an Gewinne interessiert sind und keinen Einfluss auf die Inhalte geltend machen möchten. Dann würden die Eigner auf politischen und wirtschaftlichen Einfluss verzichten, der Milliarden wert sein könnte, und so nicht nur auf viel Geld, sondern auch auf unbeschreibliche Macht verzichten. Dieser Machtverzicht ist unwahrscheinlich, da nur große Machtgier und unbremsbarer Ehrgeiz die finanziellen Voraussetzungen für die Übernahme von Medienhäusern erst schaffen können.

Aber stellen wir uns naiv und fragen wir uns nicht nur, wer die Medien finanziell kontrolliert und so den Inhalt diktieren könnte, sondern auch, ob bestimmte Inhalte vorherrschen, die bestimmten Menschen große finanzielle - und politische Macht sichern, und andere Inhalte eben nicht.

Sicher haben Sie sich auch schon einmal gefragt, warum die Nachrichten auf allen TV Kanälen bzw. die Schlagzeilen in den überregionalen Tageszeitungen fast immer inhaltlich identisch sind, obwohl doch sicher weltweit mehr passiert sein muss als die 3 - 4 Ereignisse, die "zufälligerweise" von allen Medien oft auch noch in derselben Reihenfolge präsentiert werden, obwohl die TV Sender und Zeitungen doch angeblich in Konkurrenz stehen... Und: Was sollen uns diese Berichte zeigen, welche Gefühle hervorrufen, welche "Einsichten" vermitteln?

Ein Nachweis, wer die Medien wirklich kontrolliert, könnte demnach nicht nur über die Verteilung der Aktien und Beteiligungen erbracht werden, sondern zeigt sich vor allem auch dadurch, was in welcher Form veröffentlicht wird.

Wer wählt also aus den zahlreichen weltweiten Ereignissen aus, was dem Publikum wie präsentiert wird? Oder besser: Was wird selektiert - und was nicht?

"Alles" kann nicht veröffentlicht werden, da Zeit (im Fernsehen) und Raum (Papier der Zeitung) begrenzt sind. Irgendjemand muss hier eine Auswahl treffen. Wer entscheidet, was mit dicker Schlagzeile auf der ersten Seite und was unter "ferner liefen" publiziert wird, welche Werbeanzeigen akzeptiert werden und welche nicht, und wer bestimmt so, welche Informationen das Publikums erhält, die letztendlich die Gedanken, Meinungen und Konsumentscheidungen bestimmen? - Wer ist Chefredakteur, Lektor/Editor, Kommentator, Anzeigenabteilungsleiter etc.? - Wer profitiert wirklich und wem wird Profit gesichert (z.B. Konkurrenten ausschalten, indem keine Werbung von ihm akzeptiert wird. Ohne Werbung ist kein Umsatz möglich)?

Ist eine kleine Interessengruppe in der Medienwelt genauso überproportional vertreten wie in der Finanzwelt? - Sind beide Interessengruppen identisch?

[S21 pdf]
Entscheiden Sie selbst:
Die wichtigsten US-Zeitungen, die unbestrittenen Meinungsmacher in den USA und oft weltweit, sind die New York Times und die Washington Post (mit ihren Presseagenturen, deren Nachrichten auch von anderen Zeitungen weltweit übernommen werden - mit Vorliebe auch von den deutschen Medien).

Die wichtigsten Fernsehstationen CBS, NBC und ABC informieren nicht nur die Amerikaner zusammen mit CNN und FOX, was in der Welt passiert ist und erschaffen so die Vorstellung, die ein Amerikaner (und alle die diese Stationen empfangen) von der Welt hat. Deutsche Fernsehstationen übernehmen oft blind die Bilder von CNN etc., ohne ein "Fake" ermitteln zu können.

Hollywood produziert ca. 80% aller Spielfilme weltweit und damit die Unterhaltung der Bevölkerung.

Frage also: Was haben die Entscheidungsträger der New York Times, Washington Post, CBS, NBC, ABC, Time Warner (CNN, HBO etc.) und Fox (Murdoch) sowie alle großen Studios in Hollywood gemeinsam? Werden diese Medien letztendlich mehrheitlich von einer kleinen Interessengruppe kontrolliert und kontrolliert eine kleine Interessengruppe so (fast) alle Informationen, die der Durchschnittsbürger nicht nur in den USA erhält? Ist es ähnlich in Europa, vor allem in Deutschland? Bestimmt eine kleine Interessengruppe, ein Informationskartell, ein Medienmonopol, was wir wissen sollen - und was nicht?


FÜR IHRE EIGENEN RECHERCHEN:

"Today, seven Jewish Americans run the vast majority of US television networks, the printed press, the Hollywood movie industry, the book publishing industry, and the recording industry. Most of these Industries are bundled into huge media conglomerates run by the following seven individuals:
  1. Gerald Levin, CEO and Director of AOL Time Warner

  2. Michael Eisner, Chairman and CEO of the Walt Disney Company (major stockholder: Carlyle Group)

  3. Edgar Bronfman, Sr., Chairman of Seagram Company Ltd (Edgar M. Bronfman, Sr. "Creating a Renaissance in Jewish Life" http://www.ihc.ucsb.edu/events/past/oldersite/bronfman/)

  4. Edgar Bronfman, Jr., President and CEO of Seagram Company Ltd and head of Universal Studios

  5. Sumner Redstone, Chairman and CEO of Viacom, Inc.

  6. Dennis Dammerman, Vice Chairman of General Electric

  7. Peter Chernin, President and Co-COO of (Murdochs) News Corporation Limited (...Chernin was quite candid: "I get to control movies seen all over the world. . . . What could be more fun?").
Those seven Jewish men (above) collectively control ABC, NBC, CBS, the Turner Broadcasting System, CNN, MTV, Universal Studios, MCA Records, Geffen Records, DGC Records, GRP Records, Rising Tide Records, Curb/Universal Records, and Interscope Records. I could add that Michael Eisner could depart Disney tomorrow but the company will remain in the hands of Shamrock Holdings, whose principal office is now located in Israel". (http://rense.com/general44/sevenjewishamericans.htm) ...In July 2001, AOL Time Warner announced that ....Walter Isaacson, formerly the editorial director of Time, Inc., will become the new chairman and CEO of CNN News Group... Time Warner's publishing Division (Editor-in-chief Norman Pearlstine...) is the largest magazine publisher in the country (Time, Sports Illustrated, People, Fortune).

Most of the larger independent newspapers are owned by Jewish interests as well. An example is media Mogul Samuel I. "Si" Newhouse, who owns two dozen daily newspapers from Staten Island to Oregon, plus the Sunday supplement Parade; the Conde Nast collection of magazines, including Vogue, The New Yorker, Vanity Fair, Allure, GQ, and Self; (...) and cable franchises with over one million subscribers." The Associated Press, which sells content to newspapers, is currently under the control of its Jewish managing editor, Michael Silverman, who directs the day-to-day news reporting and supervises the [S22 pdf] Editorial departments. Silverman had directed the AP's national news as assistant managing editor since 1992. He was promoted to his current job in 2000. Silverman reports to Jonathan Wolman, also a Jew, who is executive editor for the AP.

The New York Times, the Wall Street Journal, and the Washington Post. These three, dominating America's financial and political capitals, are the newspapers that set the trends and the guidelines for nearly all the others. They are the ones that decide what is news and what isn't, at the national and International levels. They originate the news; the others merely copy it. And all three newspapers are in Jewish hands.

The New York Times, with a September 1999 circulation of 1,086,000, is the unofficial social, fashion, Entertainment, political, and cultural guide of the nation. It tells America's "smart set" which books to buy and which films to see; which opinions are in style at the moment; which politicians, educators, spiritual leaders, artists, and businessmen are the real comers. And for a few decades in the 19th century it was a genuinely American newspaper. The New York Times was founded in 1851 by two Gentiles, Henry J. Raymond and George Jones. After their deaths, it was purchased in 1896 from Jones's estate by a wealthy Jewish publisher, Adolph Ochs. His great-great-grandson, Arthur Sulzberger, Jr., is the paper's current publisher and the chairman of the New York Times Co. The executive editor is Joseph Lelyveld, also a Jew (he is a rabbi's son). The Sulzberger family also owns, through the New York Times Co., 33 other newspapers, including the Boston Globe, purchased in June 1993 for $1.1 billion; twelve magazines, including McCall's and Family Circle with circulations of more than 5 million each; seven radio and TV broadcasting stations; a cable-TV system; and three book publishing companies.

The New York Times News Service transmits news stories, features, and photographs from the New York Times by wire to 506 other newspapers, news agencies, and magazines.

Of similar national importance is the Washington Post, which, by establishing its "leaks" throughout government agencies in Washington, has an inside track on news involving the Federal government. The Washington Post, like the New York Times, had a non-Jewish origin. It was established in 1877 by Stilson Hutchins, purchased from him in 1905 by John R. McLean, and later inherited by Edward B. McLean. In June 1933, however, at the height of the Great Depression, the newspaper was forced into bankruptcy. It was purchased at a bankruptcy auction by Eugene Meyer, a Jewish financier and former partner of the infamous Bernard Baruch, industry czar in America during the First World War. The Washington Post is now run by Katherine Meyer Graham, Eugene Meyer's daughter. She is the principal stockholder and the board chairman of the Washington Post Co. In 1979 she appointed her son Donald publisher of the paper. He now also holds the posts of president and CEO of the Washington Post Co. The newspaper has a daily circulation of 763,000, and its Sunday edition sells 1.1 million copies. The Washington Post Co. has a number of other media holdings in newspapers (the Gazette Newspapers, including 11 military publications); in television (WDIV in Detroit, KPRC in Houston, WPLG in Miami, WKMG in Orlando, KSAT in San Antonio, WJXT in Jacksonville); and in magazines, most notably the nation's number-two weekly Newsmagazine, Newsweek. The Washington Post Company's various television ventures reach a total of about 7 million homes, and its cable TV service, Cable One, has 635,000 subscribers. In a joint venture with the New York Times, the Post publishes the International Herald Tribune, the most widely distributed English-language daily in the world.

The Wall Street Journal, which sells 1.8 million copies each weekday, is the nation's largest-circulation Daily Newspaper. It is owned by Dow Jones & Company, Inc., a New York corporation that also publishes 24 other daily newspapers and the weekly financial tabloid Barron's, among other things. The chairman and CEO of Dow Jones is Peter R. Kann, who is a Jew. Kann also holds the posts of chairman and Publisher of the Wall Street Journal.

There are only three (newsmagazines) of any importance published in the United States: Time, Newsweek, and U.S. News & World Report. Time, with a weekly circulation of 4.1 million, is published by a subsidiary of Time Warner Communications, the new media conglomerate formed by the 1989 merger of Time, Inc., with Warner Communications. The CEO of Time Warner Communications, as mentioned above, is Gerald Levin, a Jew. Newsweek, as mentioned above, is published by the Washington Post Company, under the Jewess Katherine Meyer Graham. Its weekly circulation is 3.1 million. U.S. News & [S23 pdf] World Report, with a weekly circulation of 2.2 million, is owned and published by the aforementioned Mortimer B. Zuckerman, who also has taken the position of editor-in-chief of the magazine for himself. Zuckerman also owns the Atlantic Monthly and New York's tabloid newspaper, the Daily News, which is the sixth-largest paper in the country.

... Those are the facts of media control in America. Anyone willing to spend a few hours in a large library
looking into current editions of yearbooks on the radio and television industries and into directories of
Newspapers and magazines; into registers of corporations and their officers, such as those published by
Standard and Poors and by Dun and Bradstreet; and into standard biographical reference works can verify their
accuracy... "

* Media Censorship and Control* http://www.independent-media.tv/gtheme.cfm?ftheme_id=40

* Mind Control (Propaganda) Do you watch television? How many hours a day do you spend watching T.V.? Have you ever stopped to wonder why is it that ALL OF THE NEWS STORIES ARE THE SAME NO MATTER WHICH CHANNEL IT IS? http://www.freedomdomain.com/mindconprop.htm

* A Classic Case Of Media Conditioning & Mind Control
* http://www.rense.com/general53/clasic.htm

* Media Industrial Complex
* http://www.aceweekly.com/Backissues_ACEWeekly/000921/cb0000921.html

* The CIA and the Media: A Complex Relationship
* http://www.stanford.edu/class/e297c/war_peace/media_war_censorship/molly_pietsch.html

* War, Propaganda and the Media
* http://www.globalissues.org/HumanRights/Media/Military.asp

* The Military-Mass Media Complex
* http://www.independentmedia.tv/item.cfm?fmedia_id=7023&fcategory_desc=Under%20

Reported Silent Subliminal Mind Control http://www.rense.com/general56/contrlu2.htm

MEDIA CONTROL: Who Owns and Controls It
http://www.apfn.net/messageboard/03-01-04/discussion.cgi.18.html

When Will the American People Expose the Media ...
http://www.apfn.net/messageboard/02-03-04/discussion.cgi.64.html

Defining the Elite Media http://www.apfn.net/messageboard/03-08-04/discussion.cgi.2.html

The Truth Shall Make You Mad http://www.apfn.net/messageboard/02-16-04/discussion.cgi.32.html

LIBERTY - US - Attacked by ..... http://www.apfn.net/messageboard/01-22-04/discussion.cgi.66.html

CIA MEDIA CONTROL http://www.apfn.net/messageboard/03-21-04/discussion.cgi.34.html
Don't underestimate the power of the CIA's media manipulation
http://www.apfn.net/messageboard/02-07-04/discussion.cgi.151.html

9-11 URGENT: Send this message to corporate media
http://www.apfn.net/messageboard/01-06-04/discussion.cgi.89.html

The Lie's the Limit? WHERE DOES IT END?
http://www.apfn.net/messageboard/01-26-04/discussion.cgi.48.html

Media censorship http://www.apfn.net/messageboard/03-11-04/discussion.cgi.24.html

Major New Study Blasts Media Coverage of WMDs
http://www.apfn.net/messageboard/03-11-04/discussion.cgi.38.html

[S24 pdf]
Correcting the Record About President Bush's Immigration
http://www.apfn.net/messageboard/01-24-04/discussion.cgi.47.html

OPERATION "CRITICAL MASS" - Media Hot List http://www.apfn.net/messageboard/03-15-

Ein weltweites Medienmonopol muss nicht bedeuteten, Ihre Kleinstadt- Tageszeitung steht direkt unter dem Einfluss und der Kontrolle der Interessengruppe. Der Kleinstadt-Redakteur glaubt unabhängig zu sein und ist es auch, wenn er über die Kaninchenzüchterversammlung und die letzten Schlägerei vor der Dorfdisko berichtet. Will er aber über nationale oder internationale Ereignisse berichten, muss er den Informationen der großen Nachrichten- und Presseagenturen oder Medienhäuser vertrauen, z.B. der New York Times, Washington Post, Reuters, AP, UPI, DPA, WELT, FAZ, SPIEGEL etc., ohne diese wirklich prüfen zu können.

Die Kleinstadt-Zeitung übernimmt so gutgläubig die Vorgaben der großen Medienhäuser, mixt diese mit dem lokalen Ansehen des Redakteurs und verteilt das Ganze gutgläubig als "Fakten" an die Bevölkerung. Obwohl die Dorfzeitung also nicht unbedingt von der Interessengruppe direkt kontrolliert wird, ist der überregionale Inhalt der Zeitung von den wenigen nationalen und internationalen Presse- und Nachrichtenagenturen vorgegeben. Wenn Sie es nicht glauben möchten, prüfen Sie, wo Ihre Tageszeitung die internationalen Artikel bezieht. Die Kürzel NYT (New York Times), Reuters, AP (Associated Press),DPA finden Sie in fast jeder Ausgabe. Wer diese kontrolliert, kontrolliert so auch den Inhalt zehntausender regionalen Zeitungen weltweit - mit Ausnahme der lokalen Berichterstattung über die Kaninchenzüchter. Wer diese Kontrolle (und Macht) wünscht, muss sich nur Einfluss/Stimmmehrheit in und auf die internationalen Nachrichten- und Presseagenturen und Medienhäuser kaufen bzw. etablieren. Das ist – wie oben gesehen - einfach und diskret mit Hilfe von Treuhändern, Strohmännern und zwischengeschalteten Firmen möglich - und setzt nur ausreichend Kapital und Machtgier voraus.

Das Monopol lässt sich dann verschleiern, indem nicht eine Firma etabliert wird, die alles kontrolliert oder aufkauft, sondern mehrere Medienhäuser in verschiedenen Nationen, die scheinbar in Konkurrenz zu einander stehen, tatsächlich aber alle von einer Interessengruppe über diskrete Treuhänder und Tochterunternehmen neutral kontrolliert werden.

Und wer hat immer ausreichend Finanzmittel zur Verfügung gehabt und weiss seit Jahrhunderten, wie sich selbst die Kontrolle von Regierungen und Königshäusern verschleiern lässt?

Konsequenz: Die gleichen Interessen, die als kleine Minderheit überproportional großen Einfluss auf die Finanzmärkte haben, haben auch die Möglichkeit, die Medien zu kontrollieren, um so de facto ein Informations- und Medienmonopol zu etablieren.

Die Möglichkeit, sich risikolos Macht und Einfluss zu sichern, hier sogar die weltweite Kontrolle des Wissens und der Gedanken, Sorgen, Ängste, Träume und Wünsche der Mehrheit aller Bewohner der "zivilisierten Gemeinschaft" und damit defacto Weltkontrolle, wird aber nicht ignoriert, sondern sofort realisiert werden.

Daraus folgt zwingend:

Die Kontrolle ist bereits realisiert!


Ihr Autor ist ja nicht der Erste, der sich mit der Kontrolle der Weltbevölkerung durch Manipulation und Gedankenkontrolle mit Hilfe der Medien beschäftigt hat, und erkennen musste, wie einfach sich diese verwirklichen lässt - ausreichend Kapital vorausgesetzt.

Jeder Börsenspekulant ist z.B. daran interessiert, dass die von ihm gehaltenen Werte im Kurs steigen, also Gewinne bringen. Nehmen wir jetzt an, dass dieser Spekulant die große Masse zum Kauf seiner Aktien (=Kursanstieg) [S25 pdf] manipulieren könnte, ohne irgendwelche Konsequenzen fürchten zu müssen. Würde unser Spekulant darauf verzichten oder würde er - nach ersten Manipulationserfolgen und Höchstgewinnen - versuchen, mehr Einfluss auf die Entscheidungen der Masse zu erhalten und sich so mehr Milliarden und Macht garantieren, insbesondere, wenn die Manipulationen finanziell selbst tragend sind bzw. zusätzliche Gewinne sichern? Sie entscheiden!

Wussten Sie, dass das renommierte Wall Street Journal ursprünglich von zwei Börsenspekulanten (nicht Journalisten) herausgegeben wurde, die mit Hilfe der Artikel die Kurse bestimmter Aktien zum eigenen Vorteil beeinflussen wollten? Damals legal, heute illegal, aber ausgeschlossen oder nur diskreter abgewickelt? Sie entscheiden!

Aber nochmals zurück zum Inhalt:

Die großen (Buch-)Verlagshäuser wie Knopf, Simon and Schuster, Random House, Viking Press, Macmillian, Grosset & Dunlap, Bertelsmann etc. weisen die gleiche Struktur auf:

Neue Autoren werden aus einer Vielzahl von Manuskripten und Kontakten ausgewählt. In Deutschland erhalten Verlage z.B. um die 4.000 Manuskripte jährlich, von denen ca. zehn Bücher publiziert werden (und 3.990 nicht). In den USA treffen Literaturagenten die Vorauswahl, da kein Großverlag bereit ist, direkt mit einem unbekannten Autor zu verhandeln. Kein Manuskript, das den Interessen der Lektoren dieser Häuser bzw. den Agenten zuwider läuft, hat eine Chance auf eine Veröffentlichung. Wird es dennoch von einem kleinen, unabhängigen Verlag publiziert, wird es von den Massenmedien in der Regel ignoriert (keine Werbung, keine Kritik) oder von hauseigenen Kritikern verrissen. Die Qualität eines Buches sichert nicht automatisch Verkaufszahlen. Nur wenn das Publikum weiß, ein bestimmtes Buch existiert, kann ein Interessent es kaufen und lesen. Kleine unabhängige Verlage verfügen nicht über ausreichend Werbeetat, um aus einem Buch einen Bestseller zu machen. Die obigen Großverlage verfügen dagegen über Millionenetats, Werbe- und PR-Abteilungen, hauseigene Medien (Fernsehstationen, Magazine), Kritiker, Vertriebsketten etc. und können so aktiv ein "passendes" Buch auf Bestsellerniveau manipulieren.

Jeder US Bestseller sichert sich auch weltweit ein großes Publikum (siehe SPIEGEL-Bestsellerliste, z.B. Goldhagen, King, Grisham, Brown etc..) und wird damit auch international zum Meinungsmacher. Mit anderen Worten:

Eine kleine Gruppe, eine "Schulklasse", von vielleicht dreißig Lektoren und Chefredakteuren in New York City entscheidet, was weltweit Millionen Menschen vor dem Einschlafen lesen und folglich denken.

Was haben diese Lektoren gemeinsam? - Sie sind alle jederzeit ersetzbare, leicht kontrollierbare Angestellte in Positionen mit hohem gesellschaftlichen Status und Einfluss. Diesen Traumjob möchte niemand gerne verlieren... Widerstand gegen diskrete Weisungen von "oben" ist daher unwahrscheinlich, eine "automatische" Zensur, die "Schere im Kopf", wahrscheinlich. Anregungen (z.B. einen bestimmten Politiker zu verlegen) werden befolgt.

(Wer hier konkrete Namen der Lektoren und Chefredakteure wünscht, um bestimmte ethnische-religiöse Solidaritäten zu unterstellen bzw. abzuleiten, sollte wissen, dass sich Namen in den USA (und in GB) problemlos ändern lassen, und viele Einwanderer ihre Namen insbesondere nach dem zweiten Weltkrieg neutralisiert und amerikanisiert haben, um Diskriminierung zu vermeiden, z.B. F.D. Roosevelt statt Rosenfeld, Henry Kissinger statt Avraham Ben Elazar, John F. Kerry statt Kohn wie sein Großvater, John Jay Sullivan statt Benjamin Netyanyahu, Harry S. Truman statt Samuel Treumann, Erster Weltkrieg GB-Medientycoon Lord Northcliffe statt Stern, Medientycoon Robert Maxwell statt Ludwig Hoch, Paul Julius Reuters statt Samuel Levi Joseph etc.). Viel wichtiger als die Namen der Medienmacher, sind aber die Inhalte, die von diesen immer wieder verbreitet werden. Nicht die Herkunft oder Religion der Medienmacher ist entscheidend, sondern deren Arbeit, also die Berichte, Artikel, Shows, Dokumentar und Spielfilme etc. Wenn diese allgemein gleichgeschaltet und einer bestimmten politischen Richtung huldig sind, existiert ein Medienmonopol)

[S26 pdf]
Die Schere im Kopf

Eine "automatische" Zensur findet sich so auch in den Köpfen der erfolgreichen Schriftsteller (und Drehbuchautoren, Filmemacher), schon, weil bekannt ist, dass alles andere sowieso abgelehnt wird.

Erhält ein Schriftsteller von einer Stiftung oder einem Großverlag einen Millionenauftrag, um z.B. eine Biographie zu schreiben oder ein historisches Ereignis zu dokumentieren, weiß der Schreiber, was besser unerwähnt bleibt (z.B. zahlte die Rockefeller Stiftung kurz nach Kriegsende rund USD 150.000, um eine offizielle Version des zweiten Weltkrieges erstellen zu lassen, deren Übersetzung weltweit auch heute noch in den Schulen der "internationalen Gemeinschaft" gelehrt wird).

Und sollte der Schreiber nicht wissen, auf was er "verzichten" sollte, werden "unpassende" Passagen später vom Lektor/Redakteur gestrichen. Sollte er dann einen zweiten Auftrag erhalten, sind ihm/ihr die unausgesprochenen "Richtlinien" spätestens jetzt bekannt, d.h. "erfolgreiche" Autoren, Filmemacher, Journalisten etc., die länger im Geschäft sind, kennen per definitionem die Regeln und befolgen sie auch. Daraus folgt: Kein Manuskript, kein Artikel, kein Film, kein Bericht, keine Information etc., die sich gegen die Interessen des Monopols richtet, hat eine Chance auf Veröffentlichung in den Massenmedien.

Die wirklichen Konsequenzen der enormen Machtkonzentration auf eine kleine Interessengruppe sind erst auf den zweiten Blick erkennbar, da diese nicht allgemein als aktive Macher und Drahtzieher bekannt sind. Jeder noch so kleine Hinweis auf eine Machtkonzentration wird (bis auf ganz wenige Ausnahmen folgt) auf Schärfste bestritten, wobei der Effekt einer derartigen Abstreitungs- und Gegendruckkampagne die Machtkonzentration als Tatsache bestätigt. Jeder Ansatz einer Kritik oder die kleinste Abweichung von den allgemeinen Vorgaben wird so sofort erstickt, wobei die aufgesetzte Entrüstung und die medieninszenierten Tränen einer Flutwelle gleich jeden Kritiker umwirft und ertrinken lässt, wenn es diesem überhaupt gelingt, seine Analyse einem interessierten Publikum zu präsentieren resp. zu veröffentlichen.

Es gibt niemanden in der Politik, Wissenschaft und Wirtschaft (der "internationalen Gemeinschaft"), der sich in den letzten Jahrzehnten erfolgreich dieser Macht widersetzt hat, ohne sofort Ansehen, Position, Karriere und ggf. auch seine Freiheit oder sein Leben zu verlieren.

Wer dagegen blind diese Interessen unterstützt, dem ist, einem Faustschen Pakt gleich, wenigstens temporär "Erfolg" garantiert. Politiker erhalten intensive Medienunterstützung (= gewinnen Wahlen) und größere finanzielle Zuwendungen, entweder indirekt als Spenden oder direkt als lukrative Honorare für "Engagements als Festredner". Auch beliebt sind Auszeichnungen und Preise. Unternehmern werden millionenschwere (Staats-)Aufträge erteilt und finanzielle Vergünstigungen gewährt, z.B. Subventionen und Bürgschaften, die "demokratisch" über die politischen Entscheidungsträger (s.o.) genehmigt werden können. Dieser "Erfolg" kann natürlich auch jederzeit wieder "weggenommen" werden, wenn z.B. neue Forderungen nicht erfüllt werden oder die Person ein Gewissen entwickeln und aus dem Gleichschritt fallen sollte.

Da so keine Kritik zu erwarten ist, wächst die Machtkonzentration täglich. Die Interessengruppe hält de facto einen Freibrief, eine Carte Blache, und damit eine absolute Macht, die jeden historischen Tyrann zu einer Grundschuldlehrerin degradiert.

Zusammenfassung:

1. Ein Medienmonopol kann Gedanken und Entscheidungen der Masse kontrollieren und sichert so unbegrenzte Macht und Kontrolle. Die Etablierung eines Medienmonopols ist langfristig möglich, ausreichend Kapital vorausgesetzt. Restriktive Gesetze lassen sich umgehen. Da eine große Kapitalkonzentration auf eine kleine Interessengruppe seit Jahrhunderten existiert und diese nicht frei von Machtambitionen ist, muss davon ausgegangen werden, dass auch das Medienmonopol bereits realisiert ist.

[S27 pdf]

2. Das Medienmonopol kann der Interessengruppe nur (mehr) Macht sichern, wenn es bestimmte inhaltliche Vorgaben und Regeln vorschreibt bzw. aktuell auf die Berichterstattung Einfluss nehmen kann. Die Vorgaben müssen von Angestellten kritikfrei und gleichgeschaltet umgesetzt werden. Meinungsmacher (Journalisten), die für das Monopol tätig sind, dürfen daher nur berichten, was dem Monopol (und seinen Eignern) im Endeffekt nützlich ist. Tatsachen lassen sich verschweigen, Lügen werden zur Wahrheit, Gründe lassen sich erfinden, Beweise werden überflüssig.

3. Langfristig garantiert das Medienmonopol der Mehrheit der Bevölkerung ein Weltbild, das diese in völliger Abhängigkeit von der Interessengruppe hält und sie so zu Sklaven macht, selbstverständlich ohne dass diese sich der Abhängigkeit und des Sklavendaseins bewusst werden.   ..weiterlesen

(Ende Kapitel 2 von 10)

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